• AS Renner

Über das Schreiben #Romantagebuch



Ich möchte gern mehr Details aus meinem Arbeitsleben als Schriftstellerin verraten. Was ich überhaupt mache. Warum das Schreiben eines Roman bei mir recht zeitintensiv ist. Welche Probleme ich mit meinem Manuskript habe, welche Entscheidungen ich treffen muss: sozusagen ein Blick in meine Schreibwerkstatt.


Ich habe darüber schon öfter nachgedacht. Bisher war meine Sorge, dass ich zu viel von der Geschichte Preis gebe, an der ich gerade arbeite. Ich bin da sehr sensibel und habe Angst, dass irgendwelche Kommentare mich vielleicht aus dem Konzept bringen und mich verunsichern könnten, was den Prozess nur verlängern würde.


Nichtsdestotrotz ist es für mich immer eine große Motivation von anderen Schriftstellern zu hören, wie sie arbeiten, selbst wenn sie anders an einen Roman heran gehen als ich. Das hilft mir auch, mich selbst zu hinterfragen und ich probiere gern neue Gadgets aus, die das Schreiben erleichtern sollen. Das Schriftsteller-Dasein kann sehr einsam sein und das Wissen um die Qualen und Freuden der Kollegen ist immer sehr heilsam für mich.


Wenn ich also offener mit meinem eigenen Arbeitsprozess bin, könnte das eine Hilfe und Motivation für Andere sein und, was ja auch immer Spaß bringt, einen Dialog starten. Deshalb habe ich ja auch das eBook Intuitives Schreiben. Meine sieben Schritte zum Roman verfasst.


Eventuell kann ich so auch für mich selbst dokumentieren, wie ich arbeite: oft fliegen die Tage so dahin, besonders, wenn ich über Charaktere und ihre Motivationen grübele und versuche, die Geschichte zu verstehen. Dann hilft es mir vielleicht zu sehen, dass ich trotzdem etwas getan habe für den Roman - halt mehr im Kopf als auf dem Papier. Und mir hilft es, laut auszusprechen, worüber ich grübele. Meine Gedanken klar zu formulieren, bringt mich weiter. Bisher habe ich das tatsächlich im Selbstgespräch 🙈 und sehr ausführlich in meinem Journal gemacht. Vielleicht könnte ich Euch ja auch daran teilhaben lassen?


Wie genau ich das umsetzen werde, überlege ich noch. Ich denke da an eine Art #Romantagebuch. Zum Beispiel könnte ich einmal im Monat, einmal pro Woche dokumentieren, woran ich gearbeitet habe. Oder eben live, wenn mich gerade etwas sehr beschäftigt, darüber auch auf meinem Blog schreiben. Wir werden sehen, wie sich diese Idee entwickelt.


Ich habe mal ein bisschen recherchiert, wie Andere das machen mit einem Romantagebuch:

Caroline Susemihl

Oliver Koch

A.E. Marling

Serenity Amber Carter


Um meine eigenen Aktivitäten zu tracken, nutze ich seit Neuestem die Forest-App.


Meine Aktivitäten der letzten Tage laut der Forest App.

Wie Ihr seht, habe ich in den letzten Tagen vor allem an der Website (kostenloses eBook, Blogposts, Newsletter) und im Social Media-Bereich (Twitter Handle aktualisiert, Ko-fi Page ☕️eingerichtet, Linktr.ee eingerichtet) gearbeitet - also nix mit Schreiben am nächsten Roman 😅 Aber auch das ist normal bei mir, dass ich mich ein paar Tage auf "profanere" Dinge stürze. Gehört ja auch zum modernen Schriftstellerleben dazu.


Das alles bleibt dann wieder liegen, wenn mich die Muse packt. Ich arbeite nicht linear (immer schön nacheinander alles abarbeiten), sondern in Zyklen. Genau das macht intuitives Schreiben aus, darauf zu hören, wo es mich gerade hinzieht. Momentan ist es die Website, aber ich höre die Piratengeschichte Red Lilly im Hintergrund schon ungeduldig zappeln.


Also, haltet Ausschau nach dem #Romantagebuch oder behaltet die Kategorie schreiben im Blog im Auge. Wenn Ihr meinem Newsletter abonniert habt, bleibt Ihr natürlich auch immer auf dem aktuellsten Stand. 🙏



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