Eine Kurzgeschichte pro Woche schreiben


Photo by Aaron Burden (unsplash)

Ray Bradbury gehört neben Dean Wesley Smith zu den absoluten Pantsern unter den Schriftstellern, wie übrigens auch Stephen King. Das heißt, sie schreiben ihre Geschichten frei heraus, ohne einen vorhergehenden Entwurf.


Als intuitiv Schreibende fühle ich mich diesem Vorgehen immer sehr verbunden und würde das gern etwas stärker praktizieren. Mir und meinen Fähigkeiten zu vertrauen, ist das Ziel dabei. Ray Bradbury rät in dieser Rede unter anderem dazu, jede Woche eine Kurzgeschichte zu schreiben.


Ich frage mich, ob das überhaupt möglich ist. Klingt nach einer spannenden Herausforderung, die durchaus befriedigend sein könnte. Ein Roman ist ja tatsächlich so ein gewaltiges Projekt, elendig lang, und es dauert ewig, bis man wirklich mal sagen kann: fertig! Bei einer Kurzgeschichte sähe das ganz anders aus. Aber hätte ich auch so viele Ideen? Jede Woche eine?


Die Pantser fragen sich nicht, ob sie Ideen haben. Sie setzen sich hin und schreiben einfach drauf los. Dann entwickelt sich die Geschichte von ganz allein. Das ist ja gerade das Spannende daran. Du kennst deine Geschichte selbst noch nicht, wenn du sie schreibst.


Ich werde das auf jeden Fall mal ausprobieren. Vielleicht an den Abenden, wenn ich versuche, irgendwie zur Ruhe zu kommen: ein bisschen Jazz-Musik, eine Tasse Tee und eine Kurzgeschichte schreiben. Klingt verlockend.


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