Newsletter 03/2019

Diablero | Frappuccino | Drehbücher und mehr


Hallo liebe Schreiberlinge, in den letzten zwei Wochen, habe ich das Edit meines 2. Kapitels von "Philly. Mafia. Love." abgeschlossen und hart an meinem Roman "Die Entscheidung" weiter gearbeitet. Einer meiner Hauptcharaktere hat sich dabei als obsolet heraus gestellt: die Protagonistin hat einen Partner, aber irgendwie ist der für die Story ziemlich sinnlos - will heißen, kein tatsächliches Konfliktpotenzial! Also raus mit ihm! Aber jetzt muss ich das Outline noch einmal überarbeiten, weil sich ja doch einiges ändert, wenn er fehlt. Ich finde es spannend und frustrierend gleichzeitig. I can do this!


10 Dinge, dich ich gern mit Euch teilen möchte:


  1. Im letzten Newsletter schwärmte ich von koreanischen Filmen und Serien. Dabei habe ich vor einigen Monaten eine echt coole mexikanische Netflix-Serie gesehen, die ich Euch auch unbedingt empfehlen will. "Diablero" ist wie ein ziemlich schräger Urlaub in Mexico-Stadt, mit Dämonen und viel Blut zugegeben, aber davon kommt ja nichts aus dem Fernseher 😉 Genial ist auch der Soundtrack, insbesondere der Titelsong von Café Tacvba.

  2. Ich liebe Filme, in denen Schriftsteller-Innen Hauptfiguren sind. Schon zum zweiten Mal geschaut habe ich letztens "Not Another Happy Ending". Es ist einfach so eine süße Story. Klar, kitschig, aber ich stehe auf (gut gemachten) Kitsch.

  3. Man könnte kritisieren, dass ich so viele Filme und Serien schaue, aber ich bin davon überzeugt, dass wir von guten (aber auch schlechten) Produktionen sehr viel über das Schreiben guter Geschichten lernen können. Deshalb schaue ich auch gern YouTuber, die genaue auf solche Aspekte von Filmen eingehen. Wie zum Beispiel: Filmento, Nerdwriter und Behind the Curtain. Hinter den Filmen steht immer ein DrehBUCH, das mal jemand geschrieben hat. Es ist spannend, herauszufinden, warum dich ein Film/Buch sofort packt während andere dich langweilen. Dieses Wissen kann ich auf jeden Fall auch für meine eigenen Geschichten anwenden.

  4. Ein Zitat, das mir in einem dieser Videos begegnete, und mich beeindruckt hat, stammt von Chuck Palahniuk (Kultfilm "Fight Club"): "A great anecdote doesn't leave people speechless, it leaves them competing to tell a better version of the same thing!" Ein guter Test für meine eigenen Stories?

  5. Auch Blogs für Drehbuchautoren haben es mir angetan. "Go Into The Story" ist eine Goldgrube! Drehbuchanalysen inklusive Original-Drehbuch, zum Beispiel zum Film mit dem genialen Twist "The Sixth Sense". Wie hat M. Night Shyamalan es geschafft, uns auszutricksen? Auch das Schreiben von Dialogen können wir von Drehbuchautoren lernen: "No more dialogue B.S. Here's the truth."

  6. Was ich gerade super gerne mitmache sind "Write-Ins": Schreib-Sprints und dazwischen im Chat über schreibverwandte Themen quatschen. Zum Beispiel von der herzlichen "BytheBrooke" auf Youtube veranstaltet. Keine Sorge, Ihr müsst nicht live dabei sein, sondern könnt die Videos auch nachträglich anschauen. Ich habe noch keine deutschen Schreib-Sprints auf Youtube entdeckt, aber ein monatliches Event, dem Ihr für den Anfang folgen könntet, ist die Schreibnacht. Mir geben solche Online-Events das Gefühl, nicht der einzige Schreib-Alien auf der Welt zu sein.

  7. Wie gehe ich an das Schreiben heran? Wie ein Portraitzeichner. Na klar doch!

  8. Wie andere Kreative arbeiten, kann man in dem Buch Daily Rituals* wunderbar schmökern. Finde ich immer sehr inspirierend, wenn ich selbst grad mal einen Hänger habe.

  9. Als Schriftstellerin liebe ich Kaffee (was für ein Klischee) und weil es in der Sommerhitze nur halb so viel Spaß macht, heißen Kaffee zu trinken, hier ein cooles, von mir ausgiebig getestetes Rezept für selbst gemachten Frappuccino: 4-6 Datteln, eine Tasse extra-starken Kaffee (ich nehm Instant, geht schneller, einfach mit kaltem Wasser anrühren), eine Tasse ungesüßte Sojamilch (oder welche Milch Ihr halt selbst gern trinkt) und crushed Eis/Eiswürfel. Alles in den Mixer und ordentlich mixen. Voila! Leckeres, gesundes Kaffeekaltgetränk.

  10. Zum Abschluss noch ein Zitat von Quentin Tarantino: "When you write by hand, you're kind of vomiting on the page. ... That's the good thing about it."

Also holt die Füller raus und "kotzt" Euch mal richtig aus. Hilft wirklich!


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