• AS Renner

Schreiben ist Kampf!


Schreiben ist einfach. Schreiben ist so verdammt schwer! Kennt Ihr das auch? Einfach nur Gedanken niederschreiben: kein Problem. Da kann ich hunderte (sinnlose?) Seiten am Tag füllen, aber eine Szene schreiben, einen Dialog, der mehr ist, als nur oberflächliches Geplänkel? Da wird es hart und unangenehm, zumindest für mich. Hat wahrscheinlich mit der Verantwortung , dem Anspruch an mich selbst und mit meinem Impostor-Syndrome zu tun.

Schreiben zum Spaß: easy peasy. Ein echtes Buch schreiben, was auch Andere lesen sollen: Katastrophe! Ein Krieg gegen mich selbst und meine inneren Widerstände.

Die Lösung? Trotzdem weitermachen und einfach mal drauflos schreiben.

Wenn ich mich hinsetze zum Arbeiten, schreibe ich erstmal alle Zweifel runter, dann beruhige ich mich in Schriftform selbst und rede mir gut zu. Das kommt ganz automatisch, ohne dass ich es beeinflusse. Ich schreibe von meinen Ängsten und dann antwortet eine andere Stimme in mir: "Aber Angst ist doch gar nicht so schlecht, vielleicht wirst du dann nur besser, wenn du etwas selbstkritisch bist..." (so ähnlich halt). Klingt komisch, hilft aber. Den Tipp mit dem Einfach-drauflos-Schreiben habe ich aus Natalie Goldbergs: "Schreiben in Cafés - Writing Down the Bones" (PL). Und es macht Spaß, jeden Pups-Gedanken einfach runter zu schreiben - mir zumindest. Drei Notizbücher habe ich seit März schon auf diese Weise gefüllt, nicht nur Zweifel natürlich, sondern alle möglichen Gedanken, die mich so beschäftigten. Ich hoffe nur, dass das Zeug niemals jemand liest. 🙈

#schreiben #autorenleben #autor_innenleben


Hast du auch Zweifel beim Schreiben? Musst Dich überwinden? Was hilft Dir in solchen Momenten? Schreib es mir in die Kommentare! Ich bin gespannt.

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